10.12.17

Mandelschnitten mit Johannisbeermarmelade - mein Lieblingsplätzchenrezept für die diesjährige Adventszeit





Dieses Weihnachten wird ein etwas anderes als ich es gewohnt bin. Entscheidungen, die mein Leben von Grund auf verändert haben, wirken immer noch nach. Es gibt Veränderungen, die dem Leben immer wieder eine neue Richtung geben. Diese Richtung mag steinig sein, steil und beschwerlich. Oft trägt man nicht selbst die Entscheidung darüber, wie der Weg weiter geht, aber man kann den Weg mit Hoffnung und Mut gehen. Dieser Mut erfordert unglaublich viel Kraft, aber ich bin mir sicher, dass jeder Weg ans Ziel führt, manchmal mit mehr Umwegen als geplant, aber ohne diese Umwege würde man vielleicht auch das ein oder andere schöne im Leben verpassen.
Deshalb wahre ich auch gerne Traditionen. Seit meiner Kindheit werden zur Adventszeit Plätzchen gebacken. Der Duft von frisch gebackenen Keksen, die nach Zimt, Schokolade, Vanille oder Nuss richten, erfüllte in der Vorweihnachtszeit das ganze Haus. Deshalb hatte ich mir auch dieses Jahr vorgenommen, diese Tradition zusammen mit meiner Schwester fortzuführen.
Jedes Jahr gibt es Plätzchen, die einfach immer auf der To Do Liste stehen müssen. Ich liebe beispielsweise Spritzgebäck mit Schokoglasur. Diese Kekse wandern immer zuerst in den Ofen und werden beim Backen aller weiteren bereits schon genascht. Deshalb wird oft die doppelte Menge gebacken, damit nach der Backsession noch etwas übrig ist.





Natürlich gibt es auch immer neue Rezepte, die es auf die Backliste schaffen, manche nur 1x, manche schaffen es sogar Dauergast zu werden und Traditionsrezepte abzulösen.
Diese luftigen Mandelschnitten auf Mürbeteigboden, gefüllt mit Johannisbeermarmelade haben eine ganz große Chance dies zu schaffen. Sie erinnern ein wenig an Hildabröchen, sind aber dennoch viel einfacher herzustellen und durch den Eischnee, der mit gehobelten Mandeln aufgeschlagen wird, bekommt das Mürbeteiggebäck die nötige Raffinesse.
Mich würde ja brennend interessieren, welche Lieblingsplätzchen bei Euch jedes Jahr auf dem Teller landen. Meine Keksdosen sind nämlich noch nicht alle gefüllt und ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen. Also immer her damit mit euren Rezeptlieblingen!
Für die Mandelschnitten benötigt ihr:
Zutaten:

120g kalte Butter
60g Puderzucker
Salz
1 Eigelb (Größe M)
1 Msp. gemahlener Zimt

150g schwarze Johannisbeermarmelade
2 Eiweiße (Größe M)
Salz
90g Zucker
100g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

1. Für den Mürbeteig die BUtter in kleine Stücke schneiden. BUtter, Puderzucker, 1 Prise Salz und das Eigelb mit den Knethaken verkneten. Mehl darüber sieben und die Msp. Zimt dazugeben. Zuerst mit dem Knethaken, dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. In Klarsichtfolie einwickeln und mind. 1 Stunde kalt stellen.  

2. Mürbeteig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 28x30 cm ausrollen. Teigplatte mithilfe des Rollholzes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mehrfach mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-Unterhitze 10-12 min. zartbraun backen. Backblech auf ein Kuchengitter setzen und die Teigplatte etwas abkühlen lassen.

3. Die Teigplatte anschließend mit der Marmelade bestreichen. Das Eiweiß wird zusammen mit einer Prise Salz aufgeschlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Sobald der Zucker sich komplett mit den Eiweiß verbunden hat, die Mandeln vorsichtig mit einem Teigspatel unterheben. Die Eiweißmasse gleichmäßig auf der bestrichenen Mürbeteigplatte verteilen und nochmals bei 180 Grad 12-15 Minuten backen.

4. Nach dem Backen nur leicht abkühlen lassen und im noch warmen Zustand in kleine Schnitten oder Routen schneiden.


Eine weitere Tradition zu Weichnahten ist das Binden eines Adventskranzes. Normalerweise binde ich jedes Jahr einen eigenen Kranz, aus Tannenreisig aus dem Garten und gekauften Beeren, Eukalyptus und Olivenzeigen. Dieses Jahr ist mir irgendwie die Zeit davon gerannt. Am Samstagmittag stand ich da, noch ohne Kranz und ohne Kerzen.
Die letzten Wochen rasten förmlich dahin. Durch meinen Vollzeitjob stehen jetzt kurz vor Jahresende  jeden Tag wichtige Projekte an, die all meine Zeit und Energie fordern.
Das Einzige was ich abends mache, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, ist den Schwedenofen anschmeißen, eine schnelle Pasta kochen und diese gemütlich auf der Couch verputzen, bevor meine Augen zufallen und ich irgendwann um Mitternacht schlagwandelnd ins Bett wandere.





Normalerweise wäre ich bei dieser Ausgangsituation am vergangenen Samstag verärgert und wütend über mit selbst dagestanden und hätte versucht trotz Zeitmangel einen Kranz zu binden. Da ich mir aber vorgenommen habe, öfters die Dinge so zu nehmen wie sie sind und sich nicht unnötig in Stress zu versetzen, den Perfektionismus sozusagen in gewissen Situationen abzulegen, habe ich kurzerhand einen gebundenen Kranz gekauft und diesen mit separat gekauften Eukalyptus und Olivenzweigen etwas aufgemotzt.
Denn die Weihnachtszeit soll besinnlich und so gemütlich wie möglich sein. Da müssen Stresssituationen so gut es geht vermieden werden. Und ich finde, ich bin auf einem ganz guten Weg dahin. Auf Instagram könnt ihr übrigens das Ergebnis meiner Adventskranzverschönerung sehen.
In diesem Sinne, habt einen gemütlichen Stressfreien 2. Advent und genießt die Zeit mit euren Liebsten.
Mareike

30.10.17

Herbststimmung im Wohnzimmer und ein Rezept für Schoko-Cantuccini mit Cafélikör



* Werbung || Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit dekoria.de erstellt





Der Herbst ist ein wunderschöner Frühbote der dunkleren Jahreszeit. Körper und Seele werde langsam an die Veränderungen vorbereitet, die Tage werden von Woche zu Woche kürzer, die Nächte immer länger.
Die Veränderungen der Natur sind für mich jedes Jahr ein besonderer Moment. Ich kann förmlich zusehen, wie sich die Blätter von Tag zu Tag stärker verfärben, wenn ich abends von der Arbeit durch ein Waldstück zurück nach Hause fahre. Morgens nach dem Aufstehen ist es erstaunlich zu beobachten, wie sich die Sonne immer mehr durch die Nebelschwarten kämpft. Diese Zeit hat für mich etwas Mystisches.

In dieser Zeit verändert sich aber nicht nur der Rhythmus der Natur sondern auch unser eigener Tagesablauf. Wir werden schneller müde und sehnen uns nach Wärme und Geborgenheit. Gestern Nacht wurde die Uhr auch wieder um 1 Stunde zurück gestellt. Das bedeutete zum einen eine Stunde länger schlafen aber auch zum anderen, dass es jetzt noch früher dunkel wird und wir die Zeit wieder mehr Zuhause in den eigenen 4 Wänden verbringen.

Das ist der perfekte Zeitpunkt, die Wohnung mit Kerzen, Kissen und Plaids auszustatten. Die Gemütlichkeit zieht wieder ein, in das bisher noch luftige und reduzierte Wohnzimmer. Die Farben dürfen wieder etwas dunkler werden, die Stoffe wieder fester und gemütlicher. Meine Herbstfarben habe ich dieses Jahr in Beerentönen und Grüntönen gehalten. Diese Kombination hat es mir dieses Jahr einfach angetan. In Kombination mit unaufgeregtem grau und weiß sieht es harmonisch und stilvoll aus.






Kerzen spielen ebenfalls für mich eine entscheidende Rolle. Der Vorrat an Teelichtern darf bei mir niemals zu Neige gehen. Ob im Wohnzimmer, Esszimmer oder Flur, überall habe ich Kerzen und Teelichter verteilt, die abends eine schöne Atmosphäre verbreiten.

Als mich dekoria.de gefragt hatte, ob ich mir eine Kooperation mit einigen Produkte aus dem Onlineshop vorstellen kann, war die Entscheidung darüber schnell getroffen, denn ich habe mich in die wunderschöne große weiße Laterne mit edlem Lederriemen verliebt. Eine solche Laterne kann mit mehreren Kerzen befüllt werden und verbreitet ein wunderschönes Licht in den Abendstunden. Sie gibt sie in unterschiedlichen Größen und kann somit sowohl direkt auf den Boden oder auf der Fensterbank oder Sidebord gestellt werden.

Damit der Abend noch gemütlicher wird, habe ich diese Duftlampe in reduziertem scandistyle mit einem Herbstduft gefüllt und noch ein paar Schoko-Contuccini in dieser tollen Schale in Blattform bereit gelegt. So vorbereitet können die verregneten Wochenenden kommen.
Die Duftlampe gibt es in drei unterschiedlichen Formen, auch die dekorative Schale ist in einer weiteren Ausführung erhältlich. Ich mag das schlichte Design, das sich perfekt in jeden Wohnstiel einfügt. Die Duftlampe verbreitet nicht nur einen tollen Duft, sondern erzeugt mithilfe des Kerzenlichtes durch die Perforierung auch ein schönes Muster.
Die Schale hat eine perfekte Größe für die unterschiedlichstes Leckereien, egal ob karamellierte Nüsse, unterschiedliche Kekse, herzhafte Snacks oder eben selbstgemachte Schoko-Cantuccini.






Alle Artikel und noch viele weitere Laternen, Duftlampen und dekorative Schalen findet ihr im Onlineshop von dekoria.de.


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Also schnell auf den Onlineshop hüpfen und Euch eure persönlichen Lieblingsstücke heraussuchen.




Das einfache Rezept für 30 Cantuccini habe ich euch ebenfalls notiert:

Die Zutaten:

60 g  Haselnusskerne
25Zartbitter-Schokolade 
25 g  weiche Butter 
75Zucker 
eine Prise  Salz 
1   Ei (Größe M) 
125Mehl 
½ TL  Backpulver 
25Kakaopulver 
4cl Cafélikör

Mehl zum Bestäuben sowie Backpapier 

Die Zubereitung:

1. Haselnusskerne und Schokolade grob hacken. Butter, Zucker und Salz mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Das Ei unterrühren.

2. Mehl, Backpulver und Kakao darauf sieben und mit den Knethaken des Handrührgerätes unterkneten. Haselnüsse und Schokolade unterkneten und den Cafélikör unterheben.

3. Den Teig halbieren, auf bemehlter Arbeitsfläche zwei Rollen formen (ca. 3 cm Ø) und diese etwas flach drücken. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-und Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und ca. 15 Minuten abkühlen lassen.

4. Anschließend die Rollen in je ca. 30 fingerdicke Scheiben schneiden. Cantuccini auf dem Backblech verteilen und ca. 10 Minuten bei gleicher Temperatur weiter backen.            

Vielen Dank an dekoria.de für die tolle Zusammenarbeit.



Habt einen tollen Start in die neue kurze Woche.


Mareike ♥

29.08.17

Ich melde mich zurück mit einem sommerlichen Brotsalat mit Melone und Roastbeef





Mein 1. Post nach mehr als 3 Monaten Bloggerabstinenz. Schon irgendwie komisch, dass ich mich trotz der Leidenschaft zum Bloggen fast dazu überwinden musste mich wieder an den Laptop zu setzen und ein paar Zeilen zu schreiben.

Wirklich gewollt war diese Pause ja nicht. Aber was plant man schon wirklich alles im Leben und was passiert einfach aus bestimmten Gegebenheiten heraus. Es war einfach eine Zeit, in der ich viel gearbeitet habe, in meinem eigentlichen Job, oft nicht vor 20.00 Uhr nach Hause kam. Viele private Ereignisse anstanden, persönliche unangenehme Dinge geklärt werden mussten, die mir einfach viel Kraft und Zeit geraubt haben. Ans Bloggen, Rezepte kreieren und Fotografieren habe ich in diesen Monaten wirklich nicht mehr gedacht.
Abends saßen wir einfach oft auf unserem Balkon, mit einem Glas Wein in der Hand und haben den Abend ausklingen lassen. Ich wollte nicht nach 10 Stunden Büroarbeit noch weitere Stunden abends vorm Bildschirm sitzen. Ich bin mir sicher, dass es dem ein oder anderen „Freizeit“-Blogger auch so geht. Und ich habe gemerkt, dass Zwang und ein „Du musst jetzt aber, es ist schon viel zu lange her“, nicht der richtige Ansporn ist, einen neuen Beitrag zu verfassen. Man ist nicht mit 100% Herzblut dabei, nicht mit all seinen Gedanken, nicht mit all seiner Inspiration und das ist schade und bringt nicht das Ergebnis, welches ich mir für meinen Blog wünsche.







Dann stand auch unser Sommerurlaub in Korfu an, Ende Juni. Wieder waren ein paar Wochen ins Land gezogen. Auf Instagram habe ich euch eigentlich sehr regelmäßig auf dem Laufenden gehalten, auf Facebook eher sporadisch. Natürlich habe ich mir dieser Pause den ein oder andere Leser verloren, der ein oder anderen Follower auf den Social Media Kanälen hat sich verabschiedet, aber so ist es nun mal.
Das Leben geht manchmal einfach vor. Das echte Leben mit all den schönen geteilten Momenten mit Freunden und Familie aber auch Momenten in denen man Halt braucht, eine Schulter zum Anlehen.

Aber so ganz ohne Bloggen geht es doch nicht. Vielleicht wird es nicht mehr ganz so regelmäßig sein, nicht mehr 1x pro Woche, ohne Stress und ohne Zwang soll es laufen. Damit der Spaß im Vordergrund steht. Vielleicht kommt das ein oder andere Mal auch ein Interieur-Post dazwischen oder einfach nur Bilder vom Hier und Jetzt, vom gerade Erlebten mit ein paar meiner Gedanken dazu.



Die Bilder dieses Beitrages sind auch schon vor einiger Zeit entstanden und warteten auf meiner Kamera gerade darauf, bearbeitet und ins rechte Licht gerückt zu werden. Es war ein ganz ungezwungenes, ungestaltes Shooting auf unserem Balkon. Ein schnelles, leichtes Abendessen, bevor wir in die Stadt gefahren und mit einem Eis in der Hand durch die Straßen geschlendert sind.
Genau das ist es was ich will! Ich bin gespannt wie gut ich es umgesetzt bekomme.

Das Rezept für diesen sommerlichen Brotsalat mit Melone und gebratenem Roastbeef reicht für 2 Personen.

Die Zutaten:
6 dünne Scheiben Baguette
6 Scheiben Roastbeef
1 Hand voll Basilikum
1 Knoblauchzehe
1 kleine rote Zwiebel

3 Tomaten
1/2 Gantaloupe Melone
1 Büffelmozzarella


5 EL Olivenöl

2 EL weißer Balsamico
2 EL Crema Balsamico
Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:
1. Eine Grillpfanne heiß werden lassen und die dünnen Baguettescheiben darin von beiden Seiten anrösten. Die Knoblauchzehe aufschneiden und die Scheiben damit einreiben, danach abkühlen lassen.
2. In der Zwischenzeit eine Marinade aus Salz und Pfeffer, 1 EL Olivenöl und 2 EL Crema Balsamico anrühren. Die Roastbeefscheiben in die heiße Pfanne legen und mit der Marinade bestreichen. Kurz anrösten, wenden und nochmals bestreichen. Sobald die Rostbeefschieiben knusprig sind herausnehmen und auf ein Krepppapier legen.

3. Die Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden, aus der Melonenhälfte mit einem Melonenausstecher kleine Kugeln herausnehmen. Den Büffelmozzarella in Stücke zupfen. Das Brot und die krossen Rostbeefscheiben ebenfalls in Stücke reißen. Die Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden.

4. Auf einer großen Platte alle Zutaten anrichten und das Dressing aus 4 EL Olivenöl, 3 EL weißem Balsamico sowie Salz und Pfeffer darüber geben. Mit Basilikumblätter garnieren.

Genießt die letzten Sommertage,
Mareike ♥



07.05.17

Kleiner Frühlings-Snack: gegrillter Spargel mit Bresaola auf geröstetem Brot und selbstgemachter Zitronenhollandaise




Kleine Snack-Pause, so könnte der Titel dieses Beitrages auch lauten, denn diese kleine, feine Stulle ist als Mittagssnack einfach perfekt geeignet. Gut ich gebe zu, eine selbstgemachte Sauce Hollandaise muss man jetzt nicht gerade in der Mittagspause zaubern, da greife ich gut und gerne auch auf eine fertige Soße von meiner Lieblingsmetzgerei zurück, aber wenn die Spargelzeit schon so schleppend anläuft, muss man jedes Spargelgericht auch ein wenig zelebrieren.

Egal ob grüner Spargel oder der zarte weiße Verwandte, auf dem Teller landet bei mir im Moment jede Variationsmöglichkeit. Habt ihr eigentlich einen Spargelfavoriten? Mögt ihr lieber den Grünen oder den Weißen?
Ich könnte mich ja ehrlich gesagt nicht entscheiden, den grünen Spargel nutze ich gerne für Snacks, Quiches, Pasta, den weißen ganz traditionell mit Pfannkuchen, Schinken, Schnitzelchen und Kartoffeln. In meinen letzten 3 Bloggerjahren habe ich schon so einige Spargelrezepte verbloggt und mir einige kreative Rezeptideen ausgedacht. Wenn ihr also noch ein wenig Inspiration benötigt kommt ihr mit einem Klick auf den Link zu meiner kleinen Spargelrezeptsammlung "Spargelrezepte".
Ich freue mich auch immer über eure Rezeptideen. Gerne könnt ihr mir unter dem Post einen Kommentar mit Eurem Lieblings-Spargelrezept hinterlassen. Vielleicht kommt bei mir das ein oder andere in dieser Spargelsaison noch auf den Teller.




Meine heutige Brotzeit ist eine Kombination, die absolutes Suchtpotential hat, da ist wirklich alles auf dem Teller vereint, was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Der Spargel wird in der Grillpfanne angeröstet, ebenso das Bauernbrot, der italienische Schinken gibt eine feine rauchige Note dazu, die warmen Cocktailtomaten verbreiten ein unglaublich süßes Aroma, der Parmesan ergänzt es perfekt durch seine salzige Käsenote und die Zitronen-Sauce Hollandaise umschließt alles mit einem cremigen Butteraroma. Den Teller hätte man ohne Probleme wieder in den Schrank stellen können, so blitze-blank habe ich ihn zurück gelassen. Sogar den letzten Rest Sauce Hollandaise konnten meinem Zeigefinge nicht entwischen :-)

Diese kleinen Dinge im Leben, das Auskosten von Geschmacksmomenten gibt mir jedes Mal einen kleinen Glückskick.

Also dann verschafft Euch auch euren persönlichen Glückskick und verwöhnt euch oder eure Lieben mit diesem Frühlings-Snack.



Für 2 Brotzeiten benötigt ihr:

2 Scheiben frisches Bauernbrot
10-12 Stangen Spargel
10 Scheiben Bresaola
6 Cocktailtomaten
Rapsöl
Parmesan
Salz und Pfeffer
1 Knoblauchzehe
Basilikumblättchen


Für die Zitronen-Hollandaise:

1 kleine Schalotte
100ml Zitronensaft

1 TL Honig
Abrieb einer Zitrone
125g Butter
2 Eigelbe

Salz und Pfeffer

1. Zuerst wird die Zitronen-Hollandaise zubereitet. Dafür wird die Schalotte geschält, sehr fein gewürfelt und mit dem Zitronensaft und dem Honig in einem kleinen Topf zum Köcheln gebracht. Den Sud bis auf die Hälfte einreduzieren lassen. In einem weiteren Topf die Butter langsam erwärmen bis sie anfängt zu schäumen.

2. Jetzt wird ein Wasserbad aufgesetzt. In eine Rührschüssel werden die 2 Eigelbe mit einer Prise Salz und dem Zitronensud schaumig aufgeschlagen. Wärmend ihr kräftig mit dem Schneebesen weiterschlägt wird tröpfchenweise die geschmolzene Butter hinzugegeben. Sobald die Sauce beginnt einzudicken, könnt ihr die Butter in einem dünnen Strahl hinzugießen. Die Sauce mit dem Abrieb einer Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte sie euch zu sauer sein, könnt ihr gerne noch etwas Honig hinzugeben.

3. Eine Grillpfanne heiß werden lassen. Den Spargel waschen und das unteren Drittel  abschneiden. Das Brot in die Mitte der Pfanne legen und von beiden Seiten anrösten lassen. Den Spargel rechts und links dazu drapieren. Die Knoblauchzehe andrücken und ebenfalls in die Pfanne geben. Etwas Rapsöl über den Spargel träufeln, damit er leicht mariniert ist. Den Spargel ab und zu drehen mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Sobald das Brot angeröstet ist, herausnehmen und mit der Knoblauchzehe einreiben. Erst kurz vor dem Anrichten, die Cocktailtomaten halbieren und ebenfalls in die Grillpfanne dazugeben.

5. Das Brot auf einem Teller legen, jeweils 5 Scheiben Bresaola darauf drapieren, den grünen Spargel und die Cocktailtomaten obendrauf legen. Die noch lauwarmen Sauce Hollandaise darüber geben und mit ein paar Parmesanhobel und Basilikumblättchen garnieren.

Happy Sunday!
Mareike ♥

09.04.17

Zitroniger Pistazienkuchen in Kastenform { ein Willkommensgruß an den Frühling }


Wenn die Vögel um die Wetter zwitschern, die Tage immer länger werden und die Natur zu explodieren scheint, da wird es Zeit auch Farbe auf den Teller zu bringen. Gelb und grün sind im Moment die vorherrschenden Farben in der Natur.

Der Frühling ist im vollen Gange, wir haben endlich wieder mehr als 20 Grad auf dem Thermometer und es beginnt die Zeit in der man ohne dicke Jacke und Schal morgens aus dem Haus kann.
Für mich ist der Frühling wie ein Elixier. Ich sprühe vor Lebensfreude, vor Energie und möchte am liebsten alles aufsaugen. Jedes Jahr ist es für mich aufs Neue ein kleines Wunder, wenn du Natur wie durch Zauberhand aus dem Tiefschlaf erwacht und alles zu blühen beginnt.
Die Mandelbäume mit ihren zarten rosaroten Blüten gefolgt von den Magnolienbäumen gaben den Startschuss für die Kirschblüten und für alle anderen Bäumchen, die momentan geradezu zu explodieren scheinen.





Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause fahre, öffne ich immer an der gleichen Stelle das Fenster, wenn es durch den Wald geht und atme einmal ganz tief ein. Die laue Frühlingsluft parfümiert mit allerlei frisch gesprießtem Grün ist für mich einmalig.
Auch der Himmel hat für mich im Frühling eine ganz besondere Farbe. Vielleicht liegt es auch an dem lang andauernden grauen Wintertagen, aber mir kommt es vor, als strahlt der Himmel im Frühling in einem noch kräftigeren und reineren blau als in allen anderen Jahreszeiten, ganz ohne den heißen Dunst im Sommer oder den Hochnebelschwarten im Herbst.

Um den Frühling auch so richtig Willkommen zu heißen habe ich mich heute entschieden das saftige grün und gelb der Natur aufzunehmen und zwar in Form eines Pistazien-Zitronenkuchens in Kastenform. Das Rezept habe ich im neue Heft von Jamie Oliver entdeckt und ein klein wenig nach meinem Geschmack abgeändert. Die Pistazien werden mit feinem Olivenöl zu einer sämigen Paste gemixt und ergeben im Zusammenspiel mit der Zitrone eine perfekte Geschmackskombination, einfach Frühling eben.

Für den Kuchen in Kastenform (1l Füllmenge) benötigt ihr folgende Zutaten:
225g weiche Butter (und etwas mehr zum Einfetten der Backform)
225g Zucker

abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
4 Eier
225g Mehl

2 TL Backpulver
80g gesalzene und geschälte Pistazien
2 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone

1 EL Milch

Für den Zitronenguss:
2-3 EL Zitronensaft
125-150g Puderzucker
50g gehackte Pistazien zum Garmieren
Die Zubereitung:
1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Kastenform (1L Füllmenge) dünn mit Butter einfetten, den Biden und die schmalen Ränder mit einem Streifen Packpapier in Formbreite auslegen.  

2. Die gesalzenen Pistazien in einen Mixer geben und sehr fein malen. Öl dazugeben und mixen, bis es eine dickliche, cremige Paste ergibt.3. 225g Butter, Zucker und den Zitronenabrieb in einer Rührschüssel 10 Minuten schön schaumig aufschlagen. Eier vorsichtig nach und nach dazugeben. Das Ei mind. 1/2 Minute unterrühren, bevor das nächste Ei reingegeben wird. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren, bis sich alles verbunden hat.

4. Den Teig zu geleichen Teilen auf 2 Schüsseln verteilen. In eine Portion die Pistazienpaste, in die andere den Saft einer Zitrone und die 2 EL Milch geben. Jeweils gut unterrühren. Den Teig nun abwechselnd mit einer Kelle in die vorbereitete Form schichten.
Eine Gabel spiralförmig durch die Schichten ziehen, sodass ein leichte Marmormuster entsteht.

5. Den Kuchen im heißen Ofen 45Minuten backen - Stäbchenprobe machen. Wenn er noch nicht soweit ist, weitere 5-10Munten backen. In der Form 15 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig erkalten lassen.

6. Für den Zuckerguss den Zitronensaft und erst einmal 125g Puderzucker zu einem glatten, dickflüssigen Guss verrühren. Er sollte sehr zähflüssig sein, damit er nicht vom Kuchen fließt. Falls die Mischung zu flüssig ist, einfach noch etwas mehr Puderzucker dazugeben. Den Guss auf dem Kuchen verteilen und bis zum Rand verstreichen, damit er ein wenig an den Seiten herunterläuft. Mit den gehackten Pistazien bestreuen.


Genießt den Sommertag heute, vielleicht sogar bei einer schönen Tasse Kaffee auf dem Balkönchen oder der Terrasse und einem Stück saftigen Pistazienkuchen.
Happy Sunday!
Mareike

19.03.17

Pastrami-Sandwich mit Thunfischmayonnaise





Es ist Stullenzeit auf PetitGâteau. Mein letztes Rezept zum Thema Stulle ist schon mehr als 1,5 Jahre her. Damals lagen zwischen zwei krossen Brotschieben gebackene Kürbisspalten, Feta und hausgemachte Paprika-Würzsoße *klick*. Ich kann mir überhaupt nicht erklären, warum ich dieses Thema so vernachlässig habe im letzten Jahr, gerade auch weil ich ein großer Fan von Stullen bin und diesen Snack, egal ob vegetarisch mit Fleisch oder Fisch, mit großem Genuss verspeise. :-)
Wie mögt ihr denn eure Stulle am liebsten? Experimentiert ihr auch gerne aus oder seid ihr eher ganz klassisch unterwegs und mit einer belegten Butterstulle glücklich?
Heute habe ich eine schnelle Variante für euch dabei. Leckeres Pastrami trifft auf asiatisch mariniertes Kraut und würzigen Rucola. Dazu gibt es eine Thunfischmayonnaise. Diese Stulle schreit danach als Snack zu einem kleinen Picknick mitgenommen zu werden.
Eigentlich ist Weißkraut ja nicht das typische Frühlingsgemüse, allerdings passt das süß-sauer marinierte Kraut perfekt zum senfig-würzigem Rucola. Diese Kombination zusammen mit dem leicht salzigen Pastrami ist der Hammer. Für mich geht diese Stulle absolut als Frühlingsrezept durch.



Apropos Frühling, ich freue mich tierisch auf das 1. Essen im Freien oder auf die 1. Grillparty mit Freunden. Der Frühling kommt ja im Moment eher schleppend in Gang. Nach ein paar Tagen Sonnenschein wird es am Wochenende wieder regnerischer und kälter. Eigentlich wollt ich meinen Balkon schon auf Vordermann bringen. Die Balkonmöbel gehören geölt und aufpoliert, und die Pflanzenüberbleibsel aus dem letzten Jahr müssen aussortiert werden. Meinem „Kräutergärtchen“ auf dem Balkon gehört auch eine Generalüberholung verpasst. Ich muss ja gestehen, dass ich diesen gerne über den Winter vernachlässige und eher sparsam mit Wasser umgehe. Auch die zwei kleinen Palmen machen keinen besonders guten Eindruck. Nur meinen geliebten Olivenbaum habe ich schon nach Draußen verfrachtet und einen Sommerschnitt verpasst. Jetzt warte ich sehnsüchtig darauf, dass er anfängt zu sprießen und ich sich die ersten Blättchen zeigen. Über den Winter hat er ganz schon Federn gelassen und durch den Sommerschnitt sind fast keine Blätter mehr übrig geblieben. Naja, mal schauen, wie er sich macht, er hat auch schon den ersten Schwung an Dünger bekommen.



Jetzt aber wieder zurück zum Rezept. Für 4 Sandwichs benötigt ihr:
1 Ciabatta-Baguette
1 Buffalo-Mozzarella
300g Pastrami
150g Weißkraut
100g Reisessig
75g Zucker
½ EL Meersalz
50g Rucola
Olivenöl
Ein wenig Basilikum

3 EL Mayonnaise (selbstgemacht oder convenience)
1 Dose Thunfisch
Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:

1. Das Sauerkraut muss ca. 1 Stunde im Sud marinieren. Daher beginnen wir damit. Gerne kann dieser Arbeitsschritt kann auch schon am Vortag gemacht werden. Das Kraut einfach im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen und vor dem Zusammenstellen ca. 1/2 Stunde aus dem Kühlschrank nehmen, damit das Kraut nicht ganz so kalt ist.

Das Kraut wird mit einem Hobel in sehr dünne Streifen gehobelt. Ich habe es mit einem Messer in dünne Streifen geschnitten, funktioniert ebenfalls sehr gut. In einem Topf den Zucker und den Reisessig mit 1/2 TL Salz erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann das Kaut dazugeben und unterrühren. Den Topf vom Herd nehmen und abdecken. Das Kraut sollte nun mind. 1 Stunde im Sud ziehen, danach abgießen.

2. Den Thunfisch in einem Sieb abtropfen lassen. Mayonnaise und Thunfisch in einem hohen Gefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Ciabatta in 4 gleichgroße Stücke schneiden und jeweils längs halbieren. Eine Grillpfanne ohne Fett sehr heiß werden lassen und das Brot mit der Schnittfläche nach unten ca. 1 Minute stark anrösten.

3. Jetzt wird das ganze zusammengestellt. Auf alle Ciabatta-Hälften Thunfisch Mayonnaise streichen. Dann auf die unter Hälfte zuerst Rucola, dann Pastrami und zum Schluss das eingelegte Kraut schichten. Mit der oberen Ciabatta-Hälfte abschließen. Den Mozzarella zusammen mit den Sandwichs anrichten, mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und pfeffern und mit den Basilikumblättchen garnieren. 


Happy Sandwich-Sunday!
Mareike ♥

28.02.17

Pancakes mit Feigenkompott und lauwarmer Vanillesoße






Anscheinend ist der Februar für mich der perfekte Monat für besondere Frühstücksrezepte. Vor zwei Wochen habe ich hier köstliche, locker leichte Berliner/Donuts mit Schoko-Nussfüllung gepostet. Heute geht das Frühstücksglück weiter und zwar mit Pancakes mit Vanillesoße und Feigenkompott.

Aber nicht nur zum Frühstück schmecken diese kleinen luftigen Kissen himmlisch, sondern auch als kleiner Boost gegen das Nachmittagstief sind sie perfekt geeignet. Was ich an Pancakes so liebe ist die Einfachheit, die Schnelligkeit und natürlich die Kombinationsvielfalt. Der Teig ist in 5 Minuten fertig. Alles wird zusammen in eine Schüssel gegeben und verrührt.
Egal ob mit Schokodrops verfeinert, mit frischen Beeren und Früchten garniert, mit Kokosraspel, Pistazien oder Nüsse bestreut, tief in Karamellsoße getaucht oder ganz klassisch mit Ahornsirup begossen, jede Variante hat ihren Reiz und ich könnte mich nicht entscheiden, welche mir am besten schmeckt.

Ruckzuck ist der Teig in der Pfanne, backt und bräunt vor sich hin und versprüht dabei einen Duft, den  jeden Langschläfer aus den Federn lockt. Wenn dann noch der frisch gebrühter Kaffee auf dem Tisch steht und die Sonne durch das Fenster ins Esszimmer blinzelt, ist mein persönliches Frühstücksglück perfekt. Ach herrje, beim Schreiben dieses Posts, läuft mir gerade das Wasser im Mund zusammen und ich bekomme unglaubliche Lust auf Pancakes, jetzt habe ich den Salat. :-)



Dieses Mal habe ich mich dazu entschieden, einen leckeren Kompott aus reifen Feigen und einer cremigen Vanillesoße zu kombinieren. In einen meiner früheren Beiträge gab es die Pancakes auch schon einmal mit Orangencurd und Granatapfelkernen *klick* oder mit Nüssen und Karamellsoße *klick*. Ihr seht also, ich bin den kleinen Pfannkuchen etwas verfallen.

Das Feigenkompott wird mit Quittengelee verfeinert (man kann natürlich auch jedes andere Gelee verwenden, je nach Geschmack). Durch das Gelee spart man sich unglaublich viel Zeit, denn dadurch verwandeln sich die karamellisierten Feigen in der Pfanne im Handumdrehen zu einem süßen Kompott, ohne dass man lange den Kochlöffel schwingen muss.


Für ca. 12 Pancakes (3-4 Personen) benötigt ihr:

200 g Mehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Packpulver
2 Eier
200 ml Milch
50 g Joghurt
50 g Butter
Butter zum Braten


Feigenkompott:
1 TL Butter
8 Feigen
3-4 EL Gittengelee
3 EL Vanillezucker
Etwas Zitronensaft und Zitronenabrieb

Vanillesoße:
1 Vanilleschote
3 Eigelbe
300 ml Milch
3 EL Zucker


Die Zubereitung:

1. Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und mit der Milch in einen Topf erhitzen.
Die Milch kurz aufkochen lassen und dann von der Platte nehmen, damit sich wieder leicht abkühlen kann. Währenddessen die Eigelbe mit dem Zucker schaumig aufschlagen, die Farbe verändert sich dabei merklich und die Masse wird cremig. Die Zucker-Ei-Masse langsam in die leicht abgekühlte Milch einrühren. Dabei kräftig mit dem Schneebesen die Milch verrühren und wieder auf den Herd stellen. Die Hitze wieder erhöhen und die Mischung unter ständigem Rühren so lange erhitzen, bis ein „Blubb“ entsteht. Dann hat sie die perfekte Konsistenz und sie ist leicht angedickt. Sofort von der Herdplatte nehmen und in einer Schüssel auskühlen lassen. Ab und zu umrühren, damit sich keine Haut bildet.

2. Alle Zutaten für die Pancakes in eine Schüssel geben, mit dem Rührgerät glatt rühren und kurz bei Seite stellen.

3. Zwei Pfannen auf den Herd stellen. In die eine Pfanne etwas Butter geben und jeweils einen kleinen Schöpfkelle voll hineingeben und von beiden Seiten 1 Minute backen. Darauf achten, dass die Pfanne nicht zu heißt ist, sodass die Pancakes nicht verbrennen. Die fertigen Pancakes im leicht angeheizten Ofen auf ein Blech legen, damit sie nicht zu stark auskühlen.

4. Für die andere Pfanne, die Feigen waschen und vierteln. Etwas Butter in die Pfanne geben und die Feigen hineingeben. Mit dem Vanillezucker bestreuen. Die Feigen leicht karamellisieren lassen. Anschließend das Gelee dazugeben und vorsichtig umrühren. Das Kompott 2 Minuten leicht köcheln lassen. Mit etwas Zitronensaft und Zitronenabrieb abschmecken.

5. Die Pancakes aus dem Ofen nehmen, jeweils 3-4 auf dem Teller anrichten, Das Kompott darauf verteilen und mit der lauwarmen Vanillesoße servieren.



Zum Schluss lüfte ich noch mein ganz persönliches kleines Geheimnis, denn ich muss euch jetzt wirklich mal etwas gestehen. Diese Vanillesoße, die sich hier so gekonnt über die Pancakes ergießt, ist die erste, die ich wirklich selbst gemacht habe. Kaum zu glauben aber war.

In meiner Kindheit war immer meine Oma zuständig für die süßen Leckereien. Sie hat für mich den besten Kirschauflauf mit Vanillesoße gezaubert. Glücklicherweise hat Sie mir ihr Geheimrezept verraten. Somit kann ich es mit euch teilen und jederzeit nach Herzenslust Vanillesoße schlürfen.


Einen zuckersüßen und konfettireichen Rosenmontag
Mareike ♥